Ich weiß – Eigenlob stinkt. Aber ich freue mich so sehr, dass ich es in die Welt hinausposaunen muss: Ich habe mit meiner Geschichte „Die Voodoo-Maske“ den 5. Platz beim Schreibdebüt-Wettbewerb der „Schule des Schreibens“ erreicht. Für den Anfang gar nicht so übel, oder? Die prämierten Geschichten wurden mit einem Jury-Urteil auf der Webseite von SDS veröffentlicht und die Gewinner erhalten ein Jahresabo der Literaturzeitschrift „Federwelt“. Ich laufe hier rum wie Grinsekatze.

Ich hoffe sehr, dass ich zukünftig noch an ganz vielen Schreibwettbewerben teilnehmen kann. Genügend Auswahl gibt es (nur die notwendige Zeit fehlt mir). Auf der Webseite der Autorenwelt kann man sich aus einem Verzeichnis passende Wettbewerbe heraussuchen.

Angelika Lanbin gelingt ein trotz der potenziell unheilvollen Situation leichter und lockerer Text um das Spiel mit dem Feuer: Elli hat in Afrika eine Voodoo-Maske und eine Anleitung für das zugehörige Ritual erstanden. Sie hat jedoch keine Ahnung, was diese Maske angeblich bewirken soll, also tut sie zunächst nichts. Doch Alpträume quälen sie, bis sie bereit ist, das Wagnis einzugehen und das Ritual zu vollziehen – nur, damit ihr Unterbewusstsein sie endlich damit in Ruhe lässt.
Zunächst scheint die Erwartung des Grauens bestätigt, denn nach dem Vollzug des Rituals hört Elli in ihrer Wohnung eine fremde, dunkle Stimme, die nach ihr ruft.
Die Auflösung ist dann ebenso heiter wie vielversprechend: Es ist Ellis Hund, der gesprochen hat. Die Maske befähigt ihren Träger, mit Tieren zu sprechen. In diesem Fall: Ellis Haustiere, die nichts Gefährlicheres im Sinn haben als Fressen und Spielen.
Die Autorin etabliert mit dieser Szene eine Situation, die man gut als Auftakt zu einer längeren Erzählung verstehen und weiter ausspinnen könnte; sie kann aber auch ebenso gut für sich allein stehen.

Urteil der Jury

Schule des Schreibens