Zettelkästen waren gestern

Schriftsteller sind Sammler und Jäger – jedenfalls, wenn es um Ideen geht. Und viele Kreativ-Ratgeber empfehlen, Traum- und Tagebücher zu führen, Zettelkästen zu füllen und sich Hängeregister einzurichten. Mir ist das zu stressig. Ich bin ein chaotischer Mensch und ich würde es nicht schaffen, einen mit Karteikarten gefüllten Kasten zu verschlagworten und mich dann noch darin zurechtzufinden. Online habe ich eigenartigerweise kein Problem, mich zu disziplinieren und Texte mit Schlagworten zu versehen.

Evernote

Evernote ist mein virtuelles Gehirn. Ich schreibe mein Tagebuch, meine Notizen, Erinnerungen, Ideen, Blogbeiträge, Kalender und alles, was mir in den Kopf kommt, in Evernote. Wäre ich morgens nicht zu faul und zu müde, würde ich dort auch mein Traumbuch führen. Alle meine Einträge ordne ich in einer zweistufigen Struktur und versehe sie zusätzlich mit Schlagworten. Somit sind alle meine Notizen wieder auffindbar. Ich halte Evernote für ziemlich genial, denn es hat eine Menge Features, die mir mein Leben erleichtern. Ich kann Dokumente, PDFs, Bilder und Snapshots von Webseiten hochladen, ich kann alles sammeln und speichern, was mein Schreiber-Herz begehrt. Egal ob ich zuhause oder unterwegs bin, ich kann meine Notizen auf meinem Rechner, meinem Laptop oder auf meinem Smartphone öffnen und bearbeiten.

Ich hatte mit der kostenlose Basisversion begonnen, bin dann aber ziemlich schnell zu Evernote Plus gewechselt. Die Premium-Version hat noch mehr Features, aber die werde ich mir vermutlich erst dann holen, wenn ich mit dem Schreiben irgendwann einmal Geld verdienen sollte. Wer wissen möchte, was Evernote noch so alles kann, der kann sich im Hilfe-Center informieren.